JA zur Wahlfreiheit.

NEIN zu neuer Gentechnik!

Aktuell diskutiert das Europäischen Parlament über einen Gesetzesentwurf zur Deregulierung für neue Gentechnikverfahren. Der Entwurf ist dabei im Prinzip ein in Paragraphen gegossenes Lobbyziel großer Saatgut- und Chemiekonzerne, die damit noch mehr Macht über Saatgut, Spritz- und Düngemittel bekämen. Wenn die angestrebte Abschaffung der Kennzeichnungspflicht für gentechnisch verändertes Saatgut in Brüssel so durchgeht, können wir als Verbraucher:innen bald nicht mehr unterscheiden, ob unser Gemüse gentechnisch verändert wurde oder nicht!

Das darf auf keinen Fall passieren! 

Deshalb braucht es jetzt jede Stimme für das Recht auch in Zukunft selbst entscheiden zu können für das, was auf unsere Teller kommt und auf unseren Feldern angebaut wird.​

jetzt aktiv werden!

Bis zur Abstimmung bleiben nur noch wenige Wochen Zeit.
Unterschreibe am besten gleich diese Petition von Campact.

Schreibe deinem oder deiner Europaabgeordneten direkt.
Auf der Homepage von Demeter findest du einen Link dazu.

Geh mit uns auf die
„Wir haben es Satt“-Demo
am 20. Januar 2024
in Berlin.

Du willst es genauer wissen?

Besonders gefährlich ist dabei die Argumentation der Befürworter, dass man mithilfe der neuen Gentechnik quasi alle vorhandenen Probleme der Landwirtschaft im Nu lösen könne und zudem noch weniger Spritz- und Düngemittel einsetzen müsse. Die gleiche Argumentation gab es schon mal vor 30 Jahren in Bezug auf die, mithilfe der alten Gentechnik veränderten Organismen, und sie hat sich nie bewahrheitet. Ganz im Gegenteil, für diese Kulturen werden meist sogar mehr Herbizide, Pestizide und künstliche Düngemittel eingesetzt als zuvor. Und auch die neue Gentechnik ist alles andere als nachhaltig, es lassen sich damit weder Pestizide reduzieren noch das Klima schonen. Der wahre Zweck wird gerne verschleiert: durch neue Gentechnik gezüchtete Pflanzen lassen sich nämlich patentieren und erhöhen so die Konzerngewinne durch eine Reduktion auf wenige, genetisch monotone Sorten mit Urheberschutz. Das ist ein massiver Angriff auf die Saatgutautonomie der Landwirte und auf jegliche Grundlage nachhaltiger Landwirtschaft: 

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